Das Mädel und andere ach so gefährliche Begriffe
Hier habe ich ein sehr interessantes Interview aus dem Jahr 2008 gefunden, in dem sich der Sprachforscher Thorsten Eitz über den Gebrauch von angeblichem NS-Vokabular in der heutigen deutschen Sprache äußert. Unter anderem wurde dabei auch die Frage aufgeworfen, ob es nicht besser sei, so manches Wort aus dem täglichen Sprachgebrauch zu verbannen, da es zu negativ behaftet sei. Unter den Beispielen war auch das Mädel, da dieses Wort oft im Zusammenhang mit den Jugendorganisationen “Jungmädel” und “Bund deutscher Mädel” (BDM) gebräuchlich war.
Mein Kommentar dazu:
Klasse, verbieten wir es doch gleich! Und zwar zusammen mit den Worten |Heil|ung, |Führer|schein, Autobahn und Osten. Oh, und nicht zu vergessen Klopapier, da dieses mutmaßlich tonnenweise von Nazigrößen benutzt wurde…
Herrgott, wann hat diese dämliche Zwangs- und Schuldneurose endlich ein Ende? Warum merkt die “Elite” nicht, wie wir uns damit zum Deppen machen? In anderen Ländern ist das auch kein Problem, nicht mal in Polen oder Tschechien…